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Fischer

Die konstruierte Gefahr

Feindbilder im politischen Extremismus
Nomos,  2018, 295 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-5149-5


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Das Werk ist Teil der Reihe Extremismus und Demokratie (Band 36)
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Mit dem Ende der bipolaren Weltordnung und dem Ende der kommunistischen Gefahr gewannen Antisemitismus, Antiamerikanismus und Antikapitalismus im politischen Diskurs an Bedeutung. Alle drei Extremismen, der Islamismus, der Rechts- und der Linksextremismus, nutzen – in unterschiedlicher Ausprägung – die Abwehrideologien für die eigene Agitation. Dabei gerät die Exklusivität ihrer Weltbilder in Gefahr. Die Folgen sind Identitätsängste und Kämpfe um Deutungshoheit.

Fabian Fischer analysiert am Beispiel der NPD und der Partei DIE LINKE die gemeinsamen Feindbilder. Wo existieren Schnittmengen, wo Unterschiede? Wie nehmen die Akteure selbst die Parallelen wahr? Der Autor wirft auch ein Licht auf die Übernahme- und Abwehrstrategien, die aus gemeinsamer Feindwahrnehmung und kognitiven Dissonanzen resultieren, und gewährt mit seiner Studie tiefe Einblicke in die Ursachen extremistischen Denkens.


»Fischers gedankenreiche Dissertation leistet einen Beitrag, Wieselworte wie »Antikapitalismus« zu definieren und die Bedeutung von Feindbildern für unterschiedliche Extremismen abzuwägen. Deshalb und weil er zwar nicht durchgängig, aber zumindest sektoral vergleicht, erledigt Fischer mit seiner Arbeit eine Kernausgabe der Extremismusforschung, die einäugige Perspektiven vermeidet. Mit beiden Augen sieht man besser.«
Harald Bergsdorf, ZfP 2/2020, 238
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