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Schulz

Die Krise des Republikanismus

Nomos,  2015, 306 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-2380-5


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Welchen Belang besitzt der Republikanismus heute für die politische Theorie? Angesichts ausdifferenzierter, transnationaler Ordnungen befindet sich dieses Paradigma in einer Krise. Dies zeigt sich nirgendwo deutlicher als im französischen politischen Denken: Lange Zeit war es durch einen hegemonialen Republikanismus geprägt, der seine Deutungshoheit jedoch verloren zu haben scheint.

Gleichwohl sind im französischen Kontext intensive Auseinandersetzungen mit der eigenen republikanischen Tradition zu beobachten, denen bislang zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde: Zum einen werden die politischen Leitideen der Freiheit, der Gleichheit und der Solidarität kritisch dekonstruiert. Zum anderen aber erfolgt eine demokratietheoretische Rekonstruktion des Republikanismus, die ihn aus der engen Verklammerung mit dem Jakobinismus befreit. Der vorliegende Band untersucht diese Diskurse im internationalen Vergleich und zeigt die begrifflichen Potentiale eines liberalisierten Republikanismus.

»es ist ein Coup von Schulz' Studie, Autoren und intellektuelle Strömungen, die man bisher vor allem mit den Rubra des Post-Marxismus oder -Strukturalismus versehen hätte, als produktive Kritiker oder unorthodoxe Anhänger der republikanischen Tradition zu diskutieren. Die Fülle von klugen Interpretationen, eine bedachte Auswahl von behandelten Autoren, und der durchweg souveräne Zugriff machen sie zu einer gewinnbringenden Lektüre. Oft wünscht man sich den Autoren herbei, um direkt in die Diskussion mit ihm zu treten - es gibt nicht viele Bücher in der politischen Theorie, die diese Reaktion beim Leser hervorrufen. Man kann nur hoffen, dass durch diese Studie der Beitrag der poststrukturalistischen,postmarxistischen und realistischen Autoren stärkeren Eingang in die zeitgenössische [...]
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