Aktualisieren

0 Treffer

-Die Lehre vom Schutzzweck der Norm- und die strafgesetzlichen Erfolgsdelikte

Nomos,  2001, 601 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-7890-7041-9


Unser Fortsetzungsservice: Sie erhalten neue Reihentitel oder Neuauflagen automatisch und ohne Abnahmeverpflichtung. Wenn Sie dies wünschen, können Sie es im Warenkorb kennzeichnen.

Das Werk ist Teil der Reihe Strafrechtswissenschaft und Strafrechtspolitik (Band 6)
76,00 € inkl. MwSt.
Lieferbar durch Partner
Auf den Merkzettel
 Weitere Funktionen für angemeldete Benutzer

Seit etwa dreißig Jahren hat sich das Requisit »Schutzzweck der Norm« im Zuge eines sogenannten teleologisch strafrechtssystematischen Denkens zum Einzelkriterium der Dogmatik des Allgemeinen Teils entfaltet. Es zählt heute zu den auffälligsten Haftungsregulativen der »Lehre von der objektiven Zurechnung«. Eine Behandlung dieses Problemfeldes führt zwangsläufig zu zahlreichen speziellen Haftungskriterien, die im Umkreis der Schutzzweckidee auftauchen. Diese beherrschen die rechtliche Entscheidung der jeweiligen Fallkonstellation (Sorgfaltspflichtverletzung, Vorhersehbarkeit, Vertrauensgrundsatz, Eigenverantwortlichkeit des anderen, Gefahrverwirklichung, Vermeidbarkeit des Erfolges bei pflichtgemäßem Verhalten etc.). Eine solide Erfassung der inhaltlichen Tragweite dieser dogmatischen Requisiten, die Auslotung ihrer Beziehung zum »Schutzzweck der Norm« sind für eine nüchterne und vorurteilsfreie Analyse der heutigen Schutzzwecklehre unverzichtbar.

Kontakt-Button