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Wellmann | Lempert-Horstkotte

Die präventiven Potentiale der Unfallversicherung

Zwischen Good Practice und verpassten Reformchancen
Nomos,  2009, 258 Seiten, kartoniert

ISBN 978-3-8360-8707-0


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Das Werk ist Teil der Reihe Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) (Band 107)
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Die Gesetzliche Unfallversicherung ist in Deutschland seit über 100 Jahren der größte betriebliche Präventionsträger. Aber werden – so fragt dieses Buch – die erheblichen Ressourcen auch bedarfsgerecht eingesetzt? Mit dem Ende 2008 in Kraft getretenen Unfallversicherungsmodernisierungsgesetz ist zumindest die Gelegenheit vertan worden, diese Präventionsarbeit auf den Prüfstand zu stellen und an gesundheitlichen Gefährdungen der heutigen Arbeitswelt auszurichten. Die Autoren zeichnen den Reformprozess nach und zeigen auf, dass dieser nur am Rande durch konzeptionell-inhaltliche Fragen der Prävention oder der Weiterentwicklung des Präventionsauftrags geprägt war. Über die kritische Analyse der Gesetzgebung hinaus zeigen die Verfasser anhand von betrieblichen Fallstudien aber auch, wie sich einzelne Berufsgenossenschaften neu ausrichten und die zunehmend wichtigen Gefährdungen an der Mensch-Mensch-Schnittstelle konstruktiv zum Thema machen. Abschließend formulieren die Autoren Empfehlungen für eine zukünftige Präventionsarbeit der Gesetzlichen Unfallversicherung.

»Das Buch ist erstens jedem wärmstens zu empfehlen, der die präventiven Potenziale der GUV und die Bedingungen ihrer Entwicklung veranschaulicht bekommen möchte, was an den gewählten Positivbeispielen sehr gut gelungen ist. Das Buch ist zweitens jedem sehr zu empfehlen, der einen tieferen Einblick in den Reformprozess der GUV und seine Hintergründe sucht.«
(Prävention und Gesundheitsförderung, H. 2/2010)
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