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Weinert

Die Rolle der Gewerkschaften in der europäischen Sozialpolitik

Was die Offene Methode der Koordinierung bedeutet
Nomos,  2009, 167 Seiten, kartoniert

ISBN 978-3-8360-8699-8


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Das Werk ist Teil der Reihe Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) (Band 99)
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Mit der »Offenen Methode der Koordinierung« (OMK) wurde in den 1990er Jahren eine neue Steuerungsform in die europäische Politik eingeführt. Nach der erfolgreichen Anwendung in der Wirtschaftspolitik nach dem Maastrichtvertrag zog die OMK u.a. auch in die Beschäftigungs-, Alterssicherungs- und Gesundheitspolitik der EU ein, also in Politikarenen, die zum Kernbereich gewerkschaftlicher Mitsprache und Beteiligung gehören. Daher stehen die Gewerkschaften vor der Herausforderung, Strategien für eine erfolgreiche Interessenartikulation und -durchsetzung im OMK-Prozess zu entwickeln – eine Herausforderung, die nach Ansicht des Autors noch längst nicht umfassend eingelöst ist. Weinert diskutiert daher in diesem Buch die Einflusschancen für deutsche Gewerkschaften in der europäischen Sozialpolitik. Er bestimmt einleitend den Begriff der offenen Koordinierung, stellt die Positionen der wichtigsten Akteure und der Gewerkschaften vor und vertieft die Problemanalyse anhand der offenen Koordinierung in der Alterssicherung. Die dabei zutage tretenden Grenzen gewerkschaftlichen Einflusses sollten die Gewerkschaften nicht zum Rückzug, sondern zur Wahrnehmung neuer Handlungsoptionen motivieren, die der Autor hier erörtert.

»Die Studie kann aufgrund ihrer stark empirischen Ausrichtung insbesondere, was das Zusammenspiel unterschiedlicher beteiligter Akteure betrifft von grundsätzlichem Interesse auch für solche Forschungsstränge sein, die sich in erster Linie mit Form, Effektivität und Weiterentwicklung alternativer Regulierungsmechanismen im Rahmen der EU auseinandersetzen.«
(Zs. f. Politikwissenschaft, online 04.02.10)
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