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Die Sicherheits- und Außenpolitik der Slowakei in den ersten Jahren der Selbständigkeit

Zu den Voraussetzungen der Integration der Slowakischen Republik in die euroatlantischen Verteidigungsstrukturen
Nomos,  2000, 299 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-6521-7


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Das Werk ist Teil der Reihe Demokratie, Sicherheit, Frieden (Band 125)
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Der nach der Teilung der Tschechoslowakei im Jahre 1993 entstandene neue Staat demonstrierte von Anfang an eine Selbstsicherheit, die zunächst von großen Teilen der Bevölkerung geteilt wurde.
Der Fortschritt in den Fragen der Integration in die EU und NATO wurde nach wenigen Jahren zu einem Test, wie weit die Slowakei das Vertrauen Brüssels gewinnen konnte. Warum dieses Vertrauen praktisch vom Anfang an gering gewesen ist und warum insbesondere die NATO auf dem Gipfeltreffen in Madrid die Mitgliedschaft der Slowakei ablehnte und diese Meinung bis zum Gipfeltreffen in Washington im Jahre 1999 nicht änderte, dokumentiert der Verfasser anhand grundsätzlicher innen- und außenpolitischer Analysen. Deutlich werden u. a. die falsche Einschätzung der NATO-Allianz durch die slowakischen Regierungseliten, die beinahe unglaubliche Überschätzung der eigenen Wichtigkeit für Europa, aber auch die Systemfehler in der Gestaltung des autoritär geführten Staates und falsche Weichenstellungen in der Innenpolitik.
Insgesamt liefert der Band fundierte Informationen zu einem Staat, der trotz räumlicher Nähe wenig im öffentlichen Bewußtsein verankert ist.

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