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Die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank

Gemessen am Kriterium demokratischer Legitimation
Nomos,  1999, 309 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-5794-6


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Das Werk ist Teil der Reihe Nomos Universitätsschriften - Recht (Band 305)
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In der Praxis hat sich ein System unabhängiger Notenbanken bewährt. Vergleichende Untersuchungen können belegen, daß die Geldwertstabilität durch unabhängige Notenbanken am besten gewährleistet werden kann. Nichts desto trotz erscheint in einem demokratisch verfaßten Gemeinwesen die Unabhängigkeit einer so mächtigen Institution dem Prinzip der Volkssouveränität zu widersprechen. Ist den Volksvertretern der Einfluß auf die Notenbank verwehrt, stellt sich die Frage, wie dem Prinzip Rechnung getragen werden kann. Die Neuregelung des Notenbankwesens durch die Verträge von Maastricht und die damit verbundene Ergänzung des Grundgesetzes um Art. 88 Satz 2 verleiht dieser Frage neue Aktualität. Die vorliegende Untersuchung ist bemüht, eine Klärung dieses Widerspruchs aus verfassungsrechtlicher Sicht zu unternehmen.

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