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Nemetzade

Die wirtschaftliche Dynamik in Nahost und Nordafrika

Eine politisch-ökonomische Erörterung
Nomos,  2008, 266 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-3241-1

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Es ist zu erwarten, dass die MENA-Region (Middle East and North Africa) über die nächsten Dekaden hinweg weiter ins Zentrum des Weltgeschehens rückt, wenn die Staaten am Persischen Golf zu Energielieferanten der letzten Stunde werden. Ein steigendes Niveau an internationalen Öl- und Gaskonflikten neben zunehmenden Wasserkonflikten auf intraregionaler Ebene sind realistische Szenarien.
Die zentrale Hypothese dieser Studie ist, dass gesamtregionale Prosperität durch strukturelle Entwicklungshemmnisse und die geopolitische Konstellation im Hinblick auf die Bodenressourcen blockiert wird. Zudem stellt die Wasserproblematik für die meisten Staaten ein nahezu unüberwindbares Hindernis dar. Externe Mächte arbeiten speziell aufgrund ihrer Energieinteressen kontraproduktiv in Bezug auf die Regionalentwicklung. Auch IWF und Weltbank operieren nicht stets nach dem besten Interesse der Nehmerstaaten, da über die Steuerung der Mittelvergabe etwa politische Zugehörigkeiten gesichert werden. Dieses Werk zeigt anhand der Verknüpfung wirtschaftlicher und politischer Fakten die Rolle der MENA-Region in der Welt auf.

»eine umfassende Bestandsaufnahme der sozioökonomischen Entwicklungspotenziale aus politökonomischer und wirtschaftspolitischer Sicht.«
Anke Rösener, www.zpol.de Juli 2008
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