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Fleischer

Erwachsenwerden als Prozess mediatisierter Sozialisation

Wie junge Menschen mit Hilfe online verfügbarer Informationen eigene Entwicklungsaufgaben bearbeiten
Nomos,  2018, 356 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-4045-1


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Die Untersuchung widmet sich der Frage, wie die Omnipräsenz digitaler Medien Einfluss nimmt auf die persönliche Entwicklung junger Menschen. Mithilfe eines explorativen, multi-methodischen Ansatzes analysiert sie die Aneignung online verfügbarer Informationen. Dabei kombiniert sie Beobachtungs- und Befragungsdaten und gewinnt so Einblick in Prozesse der Information, auch solche die unbewusst oder nebenher ablaufen. Sie kommt zu dem Schluss, dass die Ingebrauchnahme entsprechender Informationen heute selbstverständlich zum Aufwachsen junger Menschen dazu gehört. Die Jugendlichen bearbeiten ganz konkrete Entwicklungsaufgaben, indem sie (auch) online verfügbare Informationen zur Unterstützung heranziehen. Dabei dienen die Informationen als Entscheidungsgrundlage, als Anreicherung anderswo erworbenen Wissens oder zur Überprüfung desselben. Junge Menschen stoßen teilweise jedoch auch auf unerwünschte Inhalte, die es zu verarbeiten gilt.

»Mit ihrer Arbeit leistet Fleischer, die schon an der Universität Augsburg und der Technischen Hochschule Nürnberg lehrte und forschte, einen wertvollen Beitrag zur gegenwärtigen wissenschaftlichen Reflexion der Mediensozialisation und -pädagogik. Für all jene, deren berufliche Aufgabe es ist, mit Heranwachsenden zu arbeiten, ist ihre Forschungsarbeit ein notwendiger Appell, zu überlegen, wie diese auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden unterstützt werden können.«
merz-medien + erziehung 5/2018, 91

»eine umfangreiche, breit angelegte nahezu klassische medienpädagogische Arbeit, die einen guten Einblick in die zentralen Ansätze der Disziplin liefert und die sich gerade für Studierende hervorragend als Lektüre eignet.«
Prof. Dr. Sven Jöckel, Publizistik, September 2018
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