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Friedenswissenschaften im Kalten Krieg

Friedensforschung und friedenswissenschaftliche Initiativen in der Bundesrepublik Deutschland in den achtziger Jahren
Nomos,  1997, 361 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-5125-8


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Das Werk ist Teil der Reihe Demokratie, Sicherheit, Frieden (Band 114)
33,00 € inkl. MwSt.
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In den 80er Jahren drohten die Hoffnungen auf Entspannung in Europa in einem Rückfall in den Kalten Krieg unterzugehen. Als Teil einer großen Bürgerbewegung konnten akademische Expertengruppen mit einer friedensgerichteten Kritik – vor allem an der atomaren Abschreckung – medien- und politikwirksam werden und Impulse für den Beginn eines "neuen Denkens" im Ost-West-Konflikt vermitteln.
Die Autorin gibt Einblicke in die Wahrnehmungsgeschichte des mit Waffen und Feindbildern am höchsten gerüsteten Konflikts des Jahrhunderts und thematisiert die mit Militär und Konfliktbearbeitung auch in der »Post-Cold-War-Ära« verbundenen Fragen. Am Beispiel der stärker naturwissenschaftlich geprägten Initiativen und der sozialwissenschaftlichen Friedensforschung in der Bundesrepublik untersucht sie Ziele, Mittel und Wirkungsmechanismen friedenswissenschaftlichen Engagements in einer Phase innen- und außenpolitischer Veränderungen.
Die Studie richtet sich an die in Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit an Friedensstrategien und Abrüstung Arbeitenden sowie an alle zeitgeschichtlich Interessierten.
Die Autorin ist langjährige Mitherausgeberin der Zeitschrift "Wissenschaft und Frieden" und arbeitet seit 1994 am Bonn International Center for Conversion (BICC).

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