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Hosak

Gastverträge darstellender Bühnenkünstler

Ein Beitrag zur Abgrenzung von Arbeitnehmern und Selbständigen im Bühnenrecht
Nomos,  1996, 238 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-4377-2


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Durch das Jahressteuergesetz 1996 hat die Besteuerung ausländischer Künstler, die in Deutschland auftreten, eine besondere Aktualität erhalten. Entscheidend für die teilweise erheblich gestiegene Steuerbelastung ist vor allem die hier behandelte Abgrenzung von selbständiger und unselbständiger Beschäftigung. Der Verfasser untersucht in diesem Zusammenhang die rechtliche Qualifizierung der an deutschen Bühnen häufig vorkommenden „Gastverträge“ von nur vorübergehend engagierten Künstlern. Von der Einordnung hängt auch ab, ob ein Anspruch auf Urlaub oder Engeltfortzahlung im Krankheitsfall besteht.
Im einzelnen wird detailliert erörtert, was unter einem Gastvertrag zu verstehen ist, welche Ansichten zur Abgrenzung der unterschiedlichen Formen von Erwerbstätigkeit grundsätzlich existieren und welche Abgrenzungskriterien letztlich für das Bühnenarbeitsrecht maßgeblich sind. Auf der Grundlage einer repräsentativen Umfrage werden zudem 43 gängige Gastvertragsmuster untersucht und die einzelnen Bestimmungen nach den zuvor gewonnenen Kriterien bewertet. Die Untersuchung kommt unter anderem zu dem Schluß, daß die Proben- und die Aufführungsverpflichtung rechtlich unterschiedlich zu bewerten sind. Die Untersuchung richtet sich an Bühnenschieds- und Arbeitsgerichte, aber auch an Verwaltungsdirektoren und kaufmännische Geschäftsführer von Theatern sowie an die betroffenen Verbände.

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