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Gemeinden und Gemeindereform in der ehemaligen DDR

Zur staatsrechtlichen Stellung und Aufgabenstruktur der DDR-Gemeinden seit Beginn der siebziger Jahre. Zugleich ein Beitrag zu den territorialen Veränderungen der Gemeinde- und Kreisgrenzen in der DDR
Nomos,  1997, 287 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-7890-5027-5


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Im Gegensatz zur alten Bundesrepublik fand in der DDR keine gemeindliche Gebietsreform statt. Die Gründe für das Ausbleiben waren bisher nur unzureichend und gestützt auf die offiziellen Darstellungen aufgearbeitet. Auch eine umfassende Analyse des territorialen Zuschnitts, der Aufgaben und der Arbeitsweise der DDR-Gemeinden war bisher nicht verfügbar.
In ihrem ersten Teil behandelt die Arbeit daher zunächst die staatsrechtliche Stellung und Aufgabenstruktur der Gemeinden in der ehemaligen DDR, wobei der interkommunalen Zusammenarbeit besondere Aufmerksamkeit gilt. Daran anschließend gehen die Verfasser den Gründen für die Beibehaltung der Kleingemeinden nach. Erst seit der Wende zugängliche Informationen zeigen, daß hier neben den offiziell genannten Gründen (wie breite Demokratie, Heimatpflege) weitere politisch und wirtschaftlich bestimmte Motive eine wesentliche Rolle spielten. Ein Ausblick orientiert den Leser über die Ausbreitung westlicher Vorstellungen von Gebietsreform in den neuen Bundesländern seit 1989/90.
Die Studie richtet sich in erster Linie an Verwaltungswissenschaftler, Verwaltungsrechtler, Staatsrechtler und Politologen.

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