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Henningsen | Beindorf

Gemeinschaft. Eine zivile Imagination

Nomos,  1999, 270 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-6127-1


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»Gemeinschaft« versammelt Texte, die sich dem Thema aus verschiedenen Perspektiven annähern und anhand des Begriffswandels, seines politisch-historischen Gebrauchs und seiner ideengeschichtlichen Implikationen dessen Vielschichtigkeit nachweisen. Gemeinschaft wird durch alle politischen Lager immer aufs neue als Wert an sich dargestellt, wobei eine so benannte Personengruppe meist positiv von vergleichbaren anderen abgesetzt werden soll. Hieraus ergibt sich das nur angeblich paradoxe Phänomen, daß gerade »Gemeinschaft« Grenzen markiert und befestigt, sogar erst schaffen hilft.
Nach dem Band »Vom Ende der Humboldt-Kosmen. Konturen von Kulturwissenschaft« (Hrsg. Von B. Henningsen und S.M. Schröder), der sich der Verortung der Kulturwissenschaft(en) im deutschen Wissenschaftsbetrieb widmet, liegt nun eine weitgefaßte kulturwissenschaftliche Untersuchung sowohl für das Fachpublikum als auch für ideengeschichtlich interessierte Leser vor, die Aufsätze namhafter Wissenschaftler wie S.N. Eisenstadt, U. Ostergaard, T. Schabert, P. Weber-Schäfer, S.B. Frandsen und S.J. Schmidt vereint. Die Herausgeber arbeiten seit 1995 in einem Forschungsprojekt zu dieser Thematik.

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