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Gesetzliches Unrecht in der Zeit des Nationalsozialismus

Vor 60 Jahren: Erlaß der Nürnberger Gesetze
Nomos,  1997, 71 Seiten, Rückendraht

ISBN 978-3-7890-5121-0


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Am 15. September 1935 wurden die »Nürnberger Gesetze« von dem kurzfristig zum Reichsparteitag der NSDAP nach Nürnberg einberufenen Reichstag einstimmig beschlossen. Mit diesen Nürnberger Gesetzen fand der nationalsozialistische Rassenwahn Ausdruck in einem zynischen Gesetzgebungswerk, durch das Juden aus dem Staatsverband ausgeschlossen und unter Sonderrecht gestellt wurden.
Die vierte Vortragsveranstaltung der Potsdamer Juristischen Gesellschaft stand im Zeichen der 60. Wiederkehr dieses Erlasses. In den hier wiedergegebenen Beiträgen wird über den Inhalt der Nürnberger Gesetze und die weniger bekannte Ausführungsgesetzgebung informiert und die Eskalation judenfeindlicher Gesetzgebung vom »Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums« bis hin zu den Verordnungen nach der »Reichskristallnacht« eindringlich dargestellt. Abschließende Gedanken zur gesellschaftlichen Verantwortung späterer Generationen und den »Lehren« aus Nürnberg runden die Publikation ab.
Rainer Faupel ist Staatssekretär im brandenburgischen Justizministerium, Klaus Eschen ist Notar und Richter am Verfassungsgerichtshof Berlin.

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