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Globalisierung und europäische Integration

Der Strukturwandel des Energiesektors und die Politik der Montanunion, 1952-1962
Nomos,  2000, 472 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-6606-1


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Das Werk ist Teil der Reihe Nomos Universitätsschriften - Geschichte (Band 11)
62,00 € inkl. MwSt.
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Der Prozeß der Globalisierung erfaßte die Energiewirtschaft in Europa in den 50er Jahren mit voller Wucht: Erdöl, Importkohle und Erdgas verdrängten die europäische Kohle und zwangen den Bergbau zu strukturellen Anpassungen.
Die Integration im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) sollte durch einen supranational regulierten Binnenmarkt die Modernisierung forcieren und sozialpolitisch abfedern. Diese Strategie scheiterte aber an divergierenden Zielsetzungen der Mitgliedstaaten, die die Institution erfolgreich blockierten. Eine kostspielige Subventionspolitik erwies sich als kleinster gemeinsamer Nenner europäischer Politik, die erst unter dem Druck der staatlichen Finanzkrise aufgegeben wurde. – Ein historisches Fallbeispiel, das die Wechselbeziehung von Globalisierung und Integration in einem neuen Licht erscheinen läßt.

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