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Handeln und Unterlassen im Steuerstrafrecht

Eine Untersuchung zum Verhaltensunrecht der Steuerhinterziehung
Nomos,  2001, 279 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-7435-6


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Das Werk ist Teil der Reihe Kieler Rechtswissenschaftliche Abhandlungen (NF) (Band 35)
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Gibt ein Steuerpflichtiger sein Einkommen mit 60.000 DM anstatt der tatsächlich erzielten 100.000 DM an, dann stellt dies nach allgemeiner Auffassung eine Steuerhinterziehung durch Handeln dar – oder hat der Täter tatsächlich vielleicht nur die Angabe von 40.000 DM unterlassen? Der Verfasser zeigt, daß die Bestimmung der Verhaltensform allein anhand eines an der Kausalität orientierten Abgrenzungskriteriums vorgenommen werden kann und daß bei konsequenter Anwendung eines solchen Verfahrens in der überwiegenden Anzahl der Fälle nur eine Steuerhinterziehung durch Unterlassen nach § 370 Abs. 1 Nr. 2 AO gegeben ist.
Die sich aus dieser Fragestellung ergebenden Widersprüche und Probleme für die herkömmliche Auslegung des Hinterziehungstatbestandes werden in der Folge herausgearbeitet und es wird dargelegt, wie sich die auftretenden Rechtsprobleme durch eiine grundlegende Neuinterpretation des Verhaltensunrechts der Steuerhinterziehung lösen lassen.

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