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Informelle Projektabsprachen im Umweltrecht

Möglichkeiten und Grenzen im kooperativen Normenvollzug aus verfassungsrechtlicher Sicht
Nomos,  1995, 254 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-3927-0


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Das Werk ist Teil der Reihe Forum Umweltrecht (Band 15)
43,00 € inkl. MwSt.
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Die Herausforderung an den modernen Staat, die immer komplexer werdenden Konflikte auf dem Weg in die Risikogesellschaft zu lösen, führt zunehmend zu kooperativen Entscheidungsmustern. Der Abschied vom klassischen Subordinationsverhältnis zwischen Staat und Bürger spiegelt sich brennpunktartig auf der untersten Ebene der Zulassung umweltrelevanter Projekte wider. Die wachsende Ausprägung informeller Handlungsformen fordert eine grundsätzliche rechtliche Strukturierung heraus.
Die Monographie beleuchtet zunächst aus verfassungsrechtlicher Sicht die rechtlichen Rahmenbedingungen für informelle Projektabsprachen zwischen Unternehmen und Behörden als eine der Hauptformen des informellen Verwaltungshandelns. Anschließend werden praktische Konsequenzen für umweltrechtliche Genehmigungsverfahren gezogen und die Chancen und Grenzen kooperativer Verfahrensmodelle für die Lösung komplexer umweltbezogener Problemstellungen aufgezeigt. Das Buch dient als verfassungsrechtliche Standortbestimmung und liefert einen Beitrag zur Fortentwicklung innovativer Verfahrensausgestaltungen, die kooperatives Verwaltungshandeln und die verfassungsrechtlichen Verfahrensgebote miteinander in Einklang bringen.

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