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Althoff | Cremer-Schäfer | Löschper | Reinke | Smaus

Integration und Ausschließung

Kriminalpolitik und Kriminalität in Zeiten gesellschaftlicher Transformation
Nomos,  2001, 367 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-7405-9


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Das Werk ist Teil der Reihe Interdisziplinäre Studien zu Recht und Staat (Band 18)
66,00 € inkl. MwSt.
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Die Themen »Kriminalität« und »Kriminalpolitik« haben derzeit nicht nur in der Kriminologie Konjunktur. In der Kriminologie werden hier erneut Problemlagen virulent und schon zum Anfang des 19. Jahrhunderts wurde dabei nach den Zusammenhängen von Wirtschaftsform, sozialstrukturellen Konsequenzen und Kriminalität gefragt. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts stellt sich diese Frage erneut: Verschärfte Konkurrenz- und Konfliktsituationen in Globalisierungszeiten werden als gesellschaftliche Desorganisation wahrgenommen. Anders jedoch als zu den Hochzeiten des Wohlfahrtsstaates und dessen integrativ-regulativen Mechanismen scheinen zu Beginn des 21. Jahrhunderts Ausschließungsstrategien als vermeintliche Problemlösungsansätze im Vordergrund zu stehen.
Die Kriminologie steht in der öffentlichen Debatte um diese spezifischen sozialen Kosten der Globalisierung an einer wichtigen Schnittstelle. Sie spricht allerdings nicht mit einer Stimme. In den kriminologischen Diskursen über die Zusammenhänge von veränderter Wirtschaftsform, gesellschaftlichem Umbruch und Kriminalitätsverhältnissen spiegeln sich auch innerhalb der Disziplin die gesellschaftlichen Konfliktlinien wieder. Die verschiedenen Stimmen sind auch in diesem Band präsent.

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