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Internationale Perspektiven zu Status und Schutz des extrakorporalen Embryos - International Perspectives on the Status and Protection of the Extracorporeal Embryo

Rechtliche Regelungen und Stand der Debatte im Ausland Teil 1
Nomos,  2007, 500 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-2324-2


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Das Werk ist Teil der Reihe Ethik und Recht in der Medizin (Band 42/1)
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Die Rechtslage zur Erzeugung und zum Umgang mit extrakorporalen Embryonen weist international erhebliche Unterschiede auf. Grenzüberschreitende Forschungskooperationen und Angebote reproduktionsmedizinischer Dienste lassen eine Rechtsangleichung als wünschenswert, allerdings auch als illusorisch erscheinen, betrachtet man die als unvereinbar geltenden Gegenpositionen zum Status des Embryos, die hinter den einzelnen rechtlichen Konzepten stehen. Dieser Band enthält eine Sammlung von vierzehn Landes- und Kulturberichten zum Status und zur Schutzwürdigkeit des In-vitro-Embryos aus dem inner- und außereuropäischen Ausland, erstellt von sachkundigen Experten aus den Bereichen der Rechtswissenschaft und der Ethik. Die Beiträge stellen nicht nur die Rechtslage zu den einschlägigen Sachgebieten dar, sondern untersuchen auch die rechtsethischen, politischen und tatsächlichen Hintergründe der jeweiligen Regelungen. Das Buch richtet sich an jene, die ihre eigene Meinung im Diskurs über den „richtigen“ Umgang mit dem beginnenden menschlichen Leben formen oder bereits vorhandene Überzeugungen vor dem Hintergrund der internationalen Vielfalt überprüfen wollen.

»Die Entscheidung, ob und inwieweit extrakorporalen menschlichen Embryonen Menschenwürde und dementsprechende Rechte zuerkannt werden, obliegt der jeweiligen staatlichen Gesetzgebung. Eine globale Regelung existiert nicht. Angesichts dessen, ist der vorliegende Teilband des Freiburger Verbundprojekts "Der Status des extrakoporalen Embryos in interdisziplinärer Perspektive" uneingeschränkt und nachhaltig zu begrüßen. In dem fünfhundert Seiten umfassenden Werk werden die rechtlichen Regelungen der Länder Belgien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Italien, Österreich, Polen, Schweiz, Spanien, Israel, USA und der Volksrepublik China untersucht. Ergänzt wird dieser Corpus duch einen Exkurs über den Islam.«
Susanne Benöhr-Laqueur, Gynäkologische Endokrinologie 2/09
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