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Jod-Monitoring 1996

Repräsentative Studie zur Erfassung des Jodversorgungszustandes der Bevölkerung Deutschlands
Nomos,  1998, 264 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-5837-0


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In Deutschland müssen sich jedes Jahr etwa 90.000 Menschen einer Schilddrüsenoperation unterziehen. Meistens ist ein über Jahrzehnte bestehender Jodmangel die Ursache für die Vergrößerung und knotigen Veränderungen der Schilddrüse. Die späten Folgen des Jodmangels erfordern langfristig wirksame Präventionsmaßnahmen. Ziel des Jod Monitoring 1996 war es, den aktuellen Jodversorgungszustand der deutschen Bevölkerung und dessen regionale Ausprägung zu erfassen, um den Erfolg der in Deutschland eingeführten Maßnahmen der Jodmangelprophylaxe zu messen.
Die Untersuchungen zeigen, daß sich die Jodversorgungssituation in Deutschland während der letzten 15 Jahre deutlich gebessert hat. Dennoch besteht in Deutschland immer noch ein allgemeiner leichter Jodmangel, der vor allem werdende Mütter und deren Neugeborene betrifft. Stillende Mütter, die keine zusätzliche Versorgung durch Jodtabletten erhalten, sind derzeit die am schlechtesten mit Jod versorgte Bevölkerungsgruppe.
Der Bericht diskutiert die erhobenen Befunde im Zusammenhang mit den Daten der Literatur, zeigt verschiedene Möglichkeiten einer Verbesserung der Jodmangelprophylaxe in Deutschland auf und nennt Rahmenbedingungen für eine Wiederholung des Jod-Monitorings.

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