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Lehmann | Greve

Justizvollzug als Profession: Herausforderung eines besonderen Tätigkeitsbereichs

Nomos,  2006, 182 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-2034-0


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Das Werk ist Teil der Reihe Interdisziplinäre Beiträge zur Kriminologischen Forschung (Band 31)
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Das Arbeitsfeld Justizvollzug umfasst eine Vielzahl von unterschiedlichen, teilweise anspruchsvollen Herausforderungen. In einer umfassenden Studie zum Strafvollzug in Niedersachsen zeigt sich jedoch, dass hierbei nicht nur quantitative Überforderung, sondern auch qualitative Unterforderung eine Rolle spielt; sie zu bewältigen wird leichter gelingen, wenn die Kommunikationskultur, die Anerkennungskultur und die Fehlerkultur im Strafvollzug verbessert werden.
Wichtig ist es, zum einen die verschiedenen Berufsgruppen im Strafvollzug differenziert zu betrachten, zum anderen die jeweils individuellen Voraussetzungen, etwa im Hinblick auf Belastungsbewältigungsstrategien zu beachten. Es wird dafür plädiert, dass von Verbesserungen der Kommunikationskultur (mehr Transparenz), der Anerkennungskultur (mehr Lob, mehr Entwicklungsmöglichkeiten) und der Fehlerkultur (Fehler sind Lernchancen) die subjektive und objektive Qualität der Arbeit im Vollzug zukünftig profitieren wird.

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