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Pirker

Kärntner Ortstafelstreit

Der Rechtskonflikt als Identitätskonflikt
Nomos,  2010, 338 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-5163-4


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Der Kärntner Ortstafelstreit ist ein besonderes Phänomen der österreichischen Zeitgeschichte. Der Minderheitenkonflikt wird hierbei als scheinbarer Teil einer "Kärntner Identität" aufrechterhalten und findet seinen Ausdruck in einem Winden um die Legalität, wie die diversen Ortstafelmetamorphosen der jüngeren Vergangenheit belegen. Indiziert ist dadurch die Frage nach einem tiefer liegenden Identitätskonflikt, der sich hinter dem vordergründig ausgetragenen und medial wahrnehmbaren Rechtskonflikt verbirgt. Aufbauend auf einer historischen Betrachtung der wesentlichen Entwicklungen von 1955-2008 werden Fragestellungen der kollektiven Identitätskonstruktion und des Nationalismus in Kärnten als Prämisse des bis heute bestehenden Konfliktes thematisiert. Die für die Ortstafelfrage relevanten Gesetzesnormen auf nationaler, internationaler und zwischenstaatlicher Ebene bilden neben der Rechtsprechung, den verschiedenen Auslegungsvarianten der Gesetzesbestimmungen und Rechtsmeinungen den Fokus eines weiteren Abschnitts. Abschließend analysiert der Autor die Wechselwirkungen von Politik, Identität und Recht im Kärntner Konflikt anhand der Identitätskonzepte der diversen Interessensvertreter beider Bevölkerungsgruppen. Er illustriert damit jene Faktoren, die den Kärntner Minderheitenkonflikt in einem zusammenwachsenden Europa am Leben erhalten.

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