Aktualisieren

0 Treffer

Jopp | Schlotter

Kollektive Außenpolitik - Die Europäische Union als internationaler Akteur

Nomos,  2. unveränderte Auflage, 2008, 397 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-3360-9


Unser Fortsetzungsservice: Sie erhalten neue Reihentitel oder Neuauflagen automatisch und ohne Abnahmeverpflichtung. Wenn Sie dies wünschen, können Sie es im Warenkorb kennzeichnen.

Das Werk ist Teil der Reihe Europäische Schriften (Band 86)
39,00 € inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
In den Warenkorb
Auf den Merkzettel
 Weitere Funktionen für angemeldete Benutzer

„Wirtschaftlicher Riese, politischer Zwerg, militärischer Wurm“ – das sind die wenig schmeichelhaften Bezeichnungen für die weltpolitische Rolle der Europäischen Union. Kann eine Union von 27 Ländern überhaupt eine gemeinsame Außenpolitik betreiben, die mehr ist als die Addition einiger sich zufällig überschneidender außenpolitischer Interessen? Muss die EU nicht notwendigerweise mit mehreren Zungen reden und uneinheitlich handeln?
Die Autorinnen und Autoren zeigen in ihren Studien, dass das verbreitete Bild einer in der Außenpolitik zerstrittenen EU keineswegs durchgängig der Realität entspricht. Zwar treten in einzelnen Fällen überkommene nationale Reflexe auf und erschweren ein einheitliches EU-Handeln. Doch zeichnen sich selbst hier Lernfortschritte ab und in vielen anderen Bereichen lassen sich klare Konturen einer langfristig sowie strukturell angelegten EU-Außenpolitik unter Nutzung europäischer „soft power“ feststellen. Dies betrifft die umfangreiche Vertrags- und Verhandlungspolitik, die Erweiterungspolitik der EU oder die Stabilisierungspolitik auf dem Balkan.
Mit den schwindenden Möglichkeiten der einzelnen Mitgliedstaaten, die Globalisierung und das Weltgeschehen zu beeinflussen, bewegt sich die EU in ihren Außenbeziehungen unzweifelhaft auf die Herausbildung einer kollektiven Akteursqualität zu.

»Der Band füllt zweifellos eine merkliche Lücke in der Literatur zur EU-Außenpolitik im deutschen Sprachraum...Die empirische Beiträge bewegen sich sämtlich auf gleichbleibend hohem Niveau - sehr selten für einen Sammelband - und kombinieren unerlässliche kenntnisreiche Beschreibung und Leserfreundlichkeit mit dem vorgegebenen analytischen Anspruch, was zu einer langen "Halbwertzeit" der Studien beiträgt und die Anschlussfähigkeit in der Forschung deutlich erhöht...Studierenden des Grundstudiums sei vor allem die Vorstellung der EU-Akteursqualität empfohlen, für fortgeschrittene Studierende und informierte Interessenten an EU-Außenpolitik ist der Beitrag über das "Regelwerk im Praxistest" ein Muss, und das hohe Niveau der empirischen Studien wird Theoretiker und area specialists [...]