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Maelicke | Wein

Komplexleistung Resozialisierung

Im Verbund zum Erfolg
Nomos,  2016, 242 Seiten, E-Book

ISBN 978-3-8452-7450-8

49,00 € inkl. MwSt.
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Das seit den 1950er-Jahren ungesteuert entwickelte System der Resozialisierung bedarf einer grundlegenden Erneuerung. Die ambulanten und stationären Maßnahmen und Hilfen zur Reduzierung des Rückfalls (Strafvollzug, Bewährungshilfe, Freie Straffälligenhilfe) erreichen nicht mehr die fachlich mögliche, optimale Wirkung. Diese These untermauern Maelicke und Wein mit aktuellen empirischen Untersuchungen aus den deutschen Bundesländern und einem internationalen Vergleich beispielhafter Innovationen.
Das vorgelegte Gesamtkonzept einer wirkungsorientierten und nachhaltigen „Komplexleistung Resozialisierung“ beruht dabei auf fünf Bausteinen:
• dem fachlichen Konzept,
• dem Case-Management als professioneller Methode der Fallsteuerung,
• dem Reso-Management als Handlungskonzept für Führungskräfte,
• einer Opferorientierung als sozial gerecht erweiterter Zielsetzung und
• einer verstärkten Forschung und Entwicklung zur Steigerung der Interventionswirksamkeit aller Akteure.
In konkreten Vorschlägen zu Resozialisierungs- und Opferschutzgesetzen auf Landesebene werden Analysen und Innovationsvorschläge zusammengefasst und eine Strategie zu einer dringend gebotenen Verbesserung der politischen, rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Resozialisierung entwickelt.

»In Zeiten von Populismus und von Emotionen aufgeladenen Begriffen wie ›Intensivtäter‹ ist es wichtiger denn je, umfassend informiert an brisante gesellschaftliche Probleme heranzutreten. Maelickes und Weins Buch ist somit als Einstieg in die komplexe Welt der Resozialisierung sehr zu empfehlen.«
Frederik Voigt, alumni-blog.uni-freiburg.de 6/2017

»Das Buch gibt durch seine Befragung der Justizministerien einen sehr guten Einblick in die Modelle der Vernetzung der Hilfsdienste innerhalb und außerhalb der Justiz. Es spricht die wichtigsten Theoriestränge an und verknüpft diese zu einem sinnvollen Konzept.«
Prof. Dr. Wolfang Klug, socialnet.de 5/2017
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