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Konzernausgangsschutz im GmbH-Vertragskonzern

Zugleich ein Beitrag zum Verständnis der Beendigung eines Beherrschungsvertrags mit einer GmbH als abhängiger Gesellschaft
Nomos,  2004, 309 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-0952-9


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Das Werk ist Teil der Reihe Studien zum Handels-, Arbeits- und Wirtschaftsrecht (Band 93)
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Eines der bis heute ungelösten Probleme des GmbH-Rechts ist der Schutz der Minderheitsgesellschafter in der abhängigen Gesellschaft bei der Beendigung eines Beherrschungsvertrags. Die Arbeit untersucht zunächst die bisher zu diesem Problem vertretenen Lösungsansätze, die vielfach versuchen, die Minderheit im Vorfeld der Vertragsbeendigung durch eine Beschränkung der Leitungsmacht des herrschenden Unternehmens zu schützen. Dies kann nicht befriedigen, da dadurch die im Recht verankerte Berechtigung zur effektiven Konzernleitung eingeschränkt wird. Der Schlüssel zu einer stimmigen Lösung liegt vielmehr darin, bei der Rechtsnatur der Beendigung des Beherrschungsvertrags anzusetzen und die Beendigung zutreffend als gesellschaftsrechtliche Strukturänderung zu erfassen. Darauf aufbauend entwickelt der Verfasser einen wirkungsvollen Schutz für die Minderheitsgesellschafter bei der Vertragsbeendigung, ohne dabei die Gestaltungsfreiheit des herrschenden Unternehmens zur effektiven Leitung der Unternehmensgruppe unzulässig einzuschränken. Die Untersuchung richtet sich gleichermaßen an Praktiker und Wissenschaftler, die eine praktikable Lösung dieses Problems suchen.

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