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Kumulationseffekte

Grenzen der Erfolgszurechnung im Umweltstrafrecht
Nomos,  1997, 183 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-4913-2


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Das Werk ist Teil der Reihe Kieler Rechtswissenschaftliche Abhandlungen (NF) (Band 10)
34,00 € inkl. MwSt.
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Die durch das 18. Strafrechtsänderungsgesetz vom 28. März 1980 geschaffenen strafrechtlichen Sanktionsmöglichkeiten für schwerwiegende Schädigungen und Gefährdungen der Umwelt haben die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen können. Neben der Erörterung von Einzelproblemen wird in jüngerer Zeit verstärkt über die grundsätzliche Eignung des Schuldstrafrechts bei Umweltschädigungen diskutiert.
Die Arbeit wendet sich vor diesem Hintergrund den als »Kumulationseffekten« bezeichneten Schädigungsverläufen zu, die nicht auf dem Fehlverhalten einzelner Täter, sondern auf häufig »legalen« Handlungen einer großen Zahl von Personen beruhen (wie z.B. industrielle Emissionen, Umweltfolgen des Straßenverkehrs, Abfallentsorgung). Obwohl diese Schädigungsverläufe allgemein als eines der Hauptprobleme des Umweltstrafrechts bezeichnet und als »brennendes« Problem empfunden werden, begnügt sich die Literatur, von wenigen Ausnahmen abgesehen, mit dem bloßen Hinweis auf die Problematik. Diese Lücke schließt die Arbeit von Daxenberger, die damit für Straf- und Umweltrechtler, Umweltverbände sowie die Politik schlüssige Konzepte anzubieten hat.

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