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Mitbestimmung und Forschungsorganisation

Nomos,  1997, 399 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-4947-7


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Das Werk ist Teil der Reihe Schriften der Hans-Böckler-Stiftung (Band 31)
56,00 € inkl. MwSt.
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In privatrechtlich organisierten Einrichtungen wie der Max-Planck-Gesellschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft und einigen Großforschungseinrichtungen steht der sogenannte Tendenzparagraph (§ 118 BetrVG 1972) der Mitbestimmung des Betriebsrates entgegen. Die damit verbundenen Probleme und mögliche Lösungsansätze bilden den Schwerpunkt dieser Studie.
Die Verfasserin erläutert zunächst den Begriff des Tendenzschutzes für außeruniversitäte Forschungseinrichtungen, um sich dann, hierauf aufbauend, im zweiten Teil der Studie aus unterschiedlicher Perspektive mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen auseinanderzusetzen. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf die Struktur der drei genannten, staatlich finanzierten Einrichtungen und behandeln die Möglichkeiten der Außensteuerung durch Staat und Wirtschaft, den institutsförmigen Aufbau und die betriebsförmige Forschungsorganisation. Besondere Aufmerksamkeit erfahren die sogenannten »wissenschaftsspezifischen« Mitbestimmungsgremien und -verfahren sowie deren Durchsetzung im Kontext der – bislang nur wenig untersuchten – »Mitbestimmungsbewegung« zu Anfang der siebziger Jahre. Überlegungen zu einer Neugestaltung des Tendenzschutzes und zur Wiederbelebung der Mitbestimmungsdiskussion runden die Arbeit ab.

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