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Modellprogramm Verstärkung in der Drogenarbeit -Booster-Programm- -

Abschlußbericht
Nomos,  1994, 429 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-3641-5


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Oberstes Ziel der Bundesregierung ist es, für ein Leben ohne Drogen und Suchtmittel einzutreten und insbesondere Betroffenen alle Hilfen zur Verfügung zu stellen, um sie aus ihrer Sucht zu befreien.
Dieses Ziel ist für einige Drogenabhängige nur sehr langfristig, für eine kleine Teilgruppe vielleicht sogar niemals zu erreichen. Deshalb müssen auch Teil- und Hilfsziele auf dem Weg in die Drogenfreiheit akzeptiert werden. Aus diesem Grunde ist der Ausbau von niedrigschwelligen Angeboten als Überlebenshilfe für Abhängige gefördert worden. Das von 1989 bis 1993 durchgeführte Bundesmodell hat niedrigschwellige Hilfen entwickelt, die nichts mit Therapie zu tun haben, sondern im Vorfeld von Beratung und Therapie ansetzen. Niedrigschwellig heißen diese Angebote, weil sie keine Vorbedingungen an den Abhängigen stellen. Weder Motivation noch Abstinenz sind Voraussetzung, um diese Hilfen zu erhalten. Sie sind vielmehr Angebote, die Abhängigen das tägliche Leben erleichtern. Sie helfen, Grundbedürfnisse wie Essen, Schlafen, Körperhygiene zu befriedigen.
Die Akzeptanz dieser Angebote bei den Abhängigen überstieg alle Erwartungen. Das Modell konnte endgültig den Mythos der Unerreichbarkeit von Abhängigen widerlegen.

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