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Musikwerk und Musikplagiat im deutschen Urheberrecht

Nomos,  2000, 218 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-6932-1


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Wann ist ein musikalisches Werk schutzfähig? In welchen Fällen ist die freie Benutzung schutzwürdiger Werke erlaubt? Gerade im Blick auf neue Stilrichtungen in der Popmusik und die technischen Möglichkeiten digitaler Musikproduktion kommt den Fragen nach der Stellung von Werken der Musik im Urheberrecht besondere Aktualität zu.
Der Verfasser analysiert zunächst die Kriterien für die urheberrechtliche Schutzfähigkeit von Musikwerken. Die Untersuchung von Werken der sog. kleinen Münze führt den Verfasser auch zu der Frage, ob diese vom Urheberrechtsschutz generell ausgenommen sein sollen und für sie ein eigenes Leistungsschutzrecht geschaffen werden sollte.
Bei der anschließenden Darstellung der Formen plagiatorischer Übernahmen liegt ein besonderes Augenmerk auf den Begriff der Melodie, für den der Verfasser gestaltpsychologische Kriterien fruchtbar macht. In ihrem Licht kann auch die Frage beantwortet werden, ob rein rhythmisch-klanglich orientierte Tonfolgen, die gerade in der Dance-Music verbreitet sind, überhaupt dem sog. starren Melodienschutz unterfallen.
Eine Analyse möglicher Einwendungen und Verteidigungsstrategien gegen Plagiatsvorwürfe im Prozeßfall rundet die Arbeit ab.

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