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Nachlaßverwaltung und Nachlaßkonkurs im internationalen Privat- und Verfahrensrecht

Nomos,  1996, 243 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-4511-0


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Das Werk ist Teil der Reihe Nomos Universitätsschriften - Recht (Band 230)
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Zu Beginn dieses Jahrhunderts hat das Kammergericht erstmals entschieden, daß deutsche Gerichte in Nachlaßsachen nur dann zur Behandlung von Nachlässen ausländischer Erblasser zuständig seien, wenn nach den Regeln des internationalen Privatrechts deutsches Recht zur Anwendung komme. Diese Gleichlauftheorie beherrscht bis heute die Praxis der Nachlaßgerichte. Der Autor legt dar, daß dies zu unangemessenen Ergebnissen führt, wenn ausländisches Erbrecht zur Anwendung kommt und bejaht großzügigere Zuständigkeitsregeln. Die dadurch entstehenden Spannungen zwischen dem inländischen Verfahrensrecht und dem ausländischen Erbrecht werden zugunsten der einheimischen Nachlaßgläubiger gelöst.

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