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Henkel

Nationalkonservative Politik und mediale Repräsentation

Oswald Spenglers politische Philosophie und Programmatik im Netzwerk der Oligarchen (1910-1925)
Nomos,  2012, 504 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-7663-7


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Das Werk ist Teil der Reihe Würzburger Universitätsschriften zu Geschichte und Politik (Band 16)
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Putin, Lula Da Silva ("Lula"), Chavez und Berlusconi – folgt man Spengler, so stehen sie für die Endzeit des demokratischen Zeitalters. Als moderner Kulturphilosoph und politisch denkender Intellektueller gehörte er zu den frühsten Kritikern des Weimarer Systems, aber auch der Völkischen Bewegung. Begeistert vom englischen Tory-Konservatismus warb er für eine demokratisch legitimierte Elitenherrschaft und die Abkehr vom Eurozentrismus. Fern des bürgerlichen Idealismus, dem er selbst verhaftet blieb, forderte er die Stärkung individueller Verantwortlichkeiten, getragen von einer tiefen Skepsis gegenüber dem Ideal der „Volkssouveränität“. Anknüpfend an den Zeitgeist und die Wissenschaftspopularisierung gipfelte sein Einfluss in der Entstehung einer „Spenglerian vogue“. Von Adorno über Kissinger bis Simmel galt: Die Beschäftigung mit Spengler war ein Kampf um Selbstbehauptung oder Hingabe. Im Alltag wurde er gleichermaßen zu einem Gradmesser für die Regierung wie führende Kreise der Wirtschaft.

»An den Ergebnissen dieser Studie von Markus Henkel insbesondere an dem qualitativen Niveau ihrer Aussagen wird die zukünftige Forschung zu Spengler nicht vorbeigehen können.«
Prof. Dr. Peter Nitschke, Neue Politische Literatur 2015, 519

»Überzeugend«
Uwe Ullrich, Jahrbuch Extremismus & Demokratie 2013

»Henkels Untersuchung...die immer wieder auch interessante Einzelergebnisse zutage fördert.«
Michael Thöndl, Historische Zeitschrift 2013

»Umstritten wird Spengler dennoch bleiben, aber in der Analyse Henkels treten dessen "polemische Attitüden und realistische Lagebeurteilungen" in ein ausgewogen-kritisches Verhältnis zueinander.«
Michael Vollmer, www.pw-portal.de März 2013
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