Aktualisieren

0 Treffer

On Brain Drain, Brain Gain und Brain Exchange within Europe

Nomos,  2001, 372 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-7199-7


Unser Fortsetzungsservice: Sie erhalten neue Reihentitel oder Neuauflagen automatisch und ohne Abnahmeverpflichtung. Wenn Sie dies wünschen, können Sie es im Warenkorb kennzeichnen.

Das Werk ist Teil der Reihe HWWA Studien (Band 61)
44,00 € inkl. MwSt.
Vergriffen, kein Nachdruck
Auf den Merkzettel
 Weitere Funktionen für angemeldete Benutzer

Die zentrale Frage dieser Studie lautet, inwiefern die Wanderung hochqualifizierter Arbeitskräfte in Europa negative Wirkungen für die Zurückgebliebenen entfaltet. Während im Hinblick auf die langfristigen Wirkungen des sogenannten Brain Drains im Falle von Entwicklungsländern die Komplexität des Entwicklungsprozesses keine eindeutigen Resultate erwarten läßt, gelangen auf der Wachstumstheorie basierende Modelle zu dem Schluß, daß die Emigration Hochqualifizierter einen negativen Effekt auf das langfristige Einkommen des Auswanderungslandes erwarten läßt.
In dieser Arbeit wird ein Modell entwickelt, dessen Ausgangspunkt ist, dass Hochqualifizierte keine homogene Masse sind, sondern über eine gemeinsame Grundqualifikation hinaus jeweils berufsspezifisch erworbene Kenntnisse aufweisen. Bislang nicht in einem Land verfügbare Qualifikationen erhöhen die Arbeitsteilung und steigern so die allgemeine Produktivität. Selbst wenn per Saldo Hochqualifizierte auswandern (Brain Drain), kann es bei gleichzeitiger Zuwanderung komplementärer Arten von Humankapital (Brain Exchange) zu einem insgesamt positiven Einkommenseffekt der Migration Hochqualifizierter kommen.

Kontakt-Button