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Post-Soviet Puzzles

Mapping the Political Economy of the Former Soviet Union
Nomos,  1996, 735 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-4044-3


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Das Werk ist Teil der Reihe Aktuelle Materialien zur Internationalen Politik (Band 40)
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Der historische Wandel in der ehemaligen Sowjetunion (FSU) ist eine enorme Herausforderung für Analytiker und Zeitzeugen: Wie verläuft er? Welche Chancen haben Stabilität, Demokratie und Marktwirtschaft? Viele Bemühungen, die Entwicklungen in den Nachfolgeräumen/-staaten zu verstehen, scheitern an scheinbar chaotischen, rätselhaften oder fehlgeleiteten Reformverläufen. Dieses Forschungsprojekt der Stiftung Wissenschaft und Politik in Ebenhausen, gefördert von der Körber-Stiftung in Hamburg, gibt der Debatte über den Wandel in der FSU eine neue Ausrichtung. Es wurde in enger Kooperation mit russischen, ukrainischen und weißrussischen Wissenschaftlern durchgeführt.
Es ist oft irreführend, die Analyse nur auf die staatliche Ebene zu richten. Deshalb wurden hier erstmals systematisch andere Akteuere untersucht: Räume und Regionen, Branchen, Lobbies sowie die zunehmenden Versuche gesellschaftlicher Gruppen zur Selbstregulierung und Anpassung an neue Verhältnisse.
Ein solcher frischer Zugriff führt auch zur Neuinterpretation der UdSSR und ihrer Realgeschichte. Er ist auf methodische Anleihen bei den Sozialwissenschaften angewiesen, um zu sinnvollen Aussagen über Interessengruppen, deren Relevanz und Verhalten zu kommen – sowohl für die innere Entwicklung der untersuchten Länder wie für deren Außenverhalten. Mit den vier Bänden liegt ein Kompendium von Analysen nachsowjetischer Transformationen vor, das sowohl für Praktiker wie für Studierende, für Politiker wie für Journalisten und Wissenschaftler von großem Interesse ist.

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