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Czarnecki

Prostitution von Kindern in Guatemala

Mädchen zwischen Arbeit und kommerzieller sexueller Ausbeutung
Nomos,  2013, 306 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-0223-7


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Wie ist das Selbstverständnis junger Mädchen, wenn ihre Lebenswelt Prostitution im guatemaltekischen Sexgewerbe bedeutet? Die Kontrastierung der Selbsteinschätzungen Jugendlicher mit den ideologisch dominierten Abwertungsreaktionen von Fachleuten gegenüber Prostituierten eröffnet eine Diskussion über den Begriff »Arbeit« in seiner sozialen Tragweite. Als Grundlage dienen Einzelfallstudien, die die subjektiven Lebenswelten junger Mädchen erörtern und schließlich drei Risikopfade in das Sexgewerbe aufzeigen. Für das Verstehen gesellschaftlicher Realität setzt die Studie die Konzepte von Sexualität, Gewalt, Moral und Geld miteinander in Bezug.
Die Analyse der sozialpolitischen Situation Guatemalas auf Basis der Aussagen von Expertinnen vor Ort zeigt die kommerzielle sexuelle Ausbeutung als strukturelles gesellschaftliches Problem, das erst die notwendigen Voraussetzungen für individuelles Handeln der Täterinnen schafft.
Die Autorin arbeitet im Bereich Bekämpfung des Menschenhandels.

»Die Forschungserkenntnisse werden zunächst in zwei umfangreichen Kapiteln theoretisch sehr differenziert eingeführt und gut verständlich dargestellt... Aufschlussreich dürfte diese Arbeit daher vor allem für jene professionell interessierten LeserInnenkreise (SozialarbeiterInnen, Beschäftigte in Menschen-/Kinderrechtsorganisationen und der Entwicklungszusammenarbeit) sein, die zu strategisch-präventiven Wegen aus der kommerziellen sexuellen Ausbeutung von Minderjährigen arbeiten.«
www.frauenrechte.de Februar 2014

»ein Land, in dem im Unterschied zu Costa Rica noch erheblicher Nachholbedarf hinsichtlich der Erforschung dieses Themas besteht.«
Matthias Lemke, www.pw-portal.de November 2013
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