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Robertson-von Trotha

Rechtsextremismus in Deutschland und Europa

Rechts außen - Rechts 'Mitte'?

Herausgegeben von Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha, Unter Mitarbeit von Claudia Fritz

Nomos,  2011, 188 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-5817-6


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Das Werk ist Teil der Reihe Kulturwissenschaft interdisziplinär (Band 7)
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Rechtsextremismus – nach der allgemeinen Vorstellung bedeutet das militante Skinheads mit Bomberjacke und Springerstiefeln, also lediglich eine Randerscheinung der Gesellschaft. Rechtsextremistische Einstellungen finden sich aber nicht nur am Rand der Gesellschaft, sondern auch vermehrt in deren Mitte. Der "Extremismus der Mitte" bildet den Resonanzboden einer radikalen Rechten, die sich zunehmend verändert hat: Ideologie, Pragmatik und Auftreten haben sich modernisiert und professionalisiert, Sub- und Jugendkulturen formiert. Diese Entwicklung ist nicht auf Deutschland beschränkt, sondern findet europaweit statt. Der vorliegende Sammelband setzt sich mit Grundstrukturen, Trends, auslösenden Faktoren und Maßnahmen gegen Rechtsextremismus auseinander. Dabei bietet er interdisziplinäre Perspektiven auf die aktuelle Situation in Deutschland und Europa.

Mit Beiträgen von Reiner Becker, Renate Bitzan, Ronny Blaschke, Jean-Yves Camus, Wilhelm Heitmeyer, Rudolf van Hüllen, Michael Kohlstruck, Thomas Pfeiffer, Caroline Y. Robertson-von Trotha, Birgit Rommelspacher, Jens Rydgren, Britta Schellenberg, Cornelia Schmalz-Jacobsen und Volker Weiß.

»Das Buch führt in gelungener Weise triftige Erkenntnisse zusammen. Es regt zur vertiefenden Lektüre an und bietet konkrete Empfehlungen für die Praxis. Eltern, Lehrer, Kommunalpolitiker, Verwaltungsfachleute und Wissenschaftler können davon gleichermaßen profitieren.«
Dirk Burmester, www.pw-portal.de März 2012

»Angesichts der Mordserie der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" muss über das Verhältnis von organisiertem Rechtsextremismus und der Alltagsnormalität gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit neu nachgedacht werden. Der Band gibt dazu wichtige Anregungen.«
Prof. Dr. Wolfram Stender, www.socialnet.de Januar 2012
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