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Rechtsphilosophie und Rhetorische Rechtstheorie

Gesammelte kleine Schriften
Nomos,  1995, 233 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-3815-0


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Das Werk ist Teil der Reihe Studien zur Rechtsphilosophie und Rechtstheorie (Band 9)
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Der Band mit Aufsätzen und Vorträgen aus den Jahren 1947 bis 1983 gibt Einblick in das Denken eines Autors, der zu den renommiertesten Vertretern der deutschen Rechtsphilosophie in diesem Jahrhundert zählt. Zentrale Themen sind u.a. die argumentative Struktur von Rechtsdogmatik und praktischer Jurisprudenz, das Verhältnis von Rechtsdogmatik und Rechtsforschung, die Problematik eines positivistisch verkürzten Rechtsdenkens und die Frage einer sinnvollen Gestaltung juristischer Ausbildung. Der Leser erfährt dabei, was es heißt, Rechtsphilosophie gelöst von ideologischen Verengungen als wirkliche Grundlagenforschung zu betreiben, und was mit Viehwegs Plädoyer für ein rhetorisches Verständnis praktischer Jurisprudenz gemeint ist. Vor dem Hintergrund einer zunehmend ins Bewußtsein tretenden Neueinschätzung gerade auch der juristischen Bedeutung der Rhetorik darf die These des 1988 verstorbenen Autors, daß die vom Rechtsstaat geforderte Nachprüfbarkeit juristischer Argumentationen am besten durch deren rhetorische Kontrolle gewährleistet wird, mehr denn je auf das Interesse nicht nur des Rechtsrhetorikers, sondern auch des Rechtspraktikers rechnen.

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