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Rechtsstaatlichkeit als internationales Gerechtigkeitsprinzip

Nomos,  2001, 184 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-7444-8


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Das Werk ist Teil der Reihe Nomos Universitätsschriften – Politik (Band 118)
41,00 € inkl. MwSt.
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Die auf dem kantischen Freiheitsprinzip begründete rechtsstaatliche Verfassung bildet das Fundament eines internationalen Friedenszustandes. Diese Prämisse wird durch einen Analogieschluss als plausibel und – trotz unterschiedlicher Wert- und Moralvorstellungen – allgemein anerkennungsfähig verteidigt: Staaten, die ihre Beziehungen untereinander auf der Basis des internationalen "rule of law" regeln, sollen auch innenpolitisch diesen Prinzipien gemäss handeln; sie sollen nur dann als legitime Mitglieder der Völkerrechtsgemeinschaft anerkannt werden, wenn sie sich nicht nur dem zwischenstaatlichen, sondern auch dem innerstaatlichen Rechtsfrieden verpflichten, wenn sie nicht nur die Autonomie der Staaten, sondern auch aller Menschen achten. Rechtsstaatliche Prinzipien werden heute weltweit eingefordert, womit sie sich im Sinne des pragmatischen Universalismus als universell gültig auszeichnen lassen.

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