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Zimmermann

Rettungstötungen

Untersuchungen zur strafrechtlichen Beurteilung von Tötungshandlungen im Lebensnotstand
Nomos,  2009, 538 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-3775-1


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Das Werk ist Teil der Reihe Studien zum Strafrecht (Band 25)
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Das Werk untersucht aus dem Blickwinkel des Strafrechts das facettenreiche Problem des Lebensnotstandes, d.h. der Tötung Unschuldiger zum Zwecke der Rettung anderer Unschuldiger. Unter Einbezug auch der Rechtsprechung in einer Vielzahl historischer Fälle sowie der internationalen moralphilosophischen Debatte werden sämtliche strafrechtsdogmatischen Versuche der Bewältigung des Lebensnotstandsproblems einer umfassenden Analyse unterzogen. Auf der Basis eines vertragstheoretischen Normbegründungsmodells rekonstruiert der Autor schließlich das geschriebene Notstandsrecht (insbes. die §§ 34, 35 StGB) sowie die Regeln der Pflichtenkollisionslehre und des sog. übergesetzlichen entschuldigenden Notstands.
Die hieraus abgeleiteten Erkenntnisse führen nicht nur zu einer Neugewichtung der Standardargumente, sondern ermöglichen darüber hinaus eine rational fundierte Strafrechtsanwendung in zahlreichen Fallkonstellationen von praktischer Aktualität. So setzt sich das Werk etwa mit der Diskussion um die Tötungserlaubnis nach dem Luftsicherheitsgesetz und mit Grenzfragen aus dem Bereich des Abtreibungsrechts auseinander.

»eine außergewöhnliche qualitätsvolle, vorzügliche Dissertation, die durch scharfsinnige Analyse besticht. Sie zeigt großes Talent zum wissenschaftlichen Arbeiten und wäre bereits eine habilitationswürdige Leistung.«
Prof. Dr. Tatjana Hörnle, GA 3/12
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