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Schlichtung: Zur Logik außergerichtlicher Konfliktregelung

Zwei Fallstudien
Nomos,  1994, 319 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-3534-0


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Das Werk ist Teil der Reihe Schriften der Vereinigung für Rechtssoziologie (Band 19)
49,00 € inkl. MwSt.
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Nichtstaatliche und nicht juristisch geformte Verfahren mit dem Ziel eines ›fairen Interessenausgleichs‹ haben sich seit den 80er Jahren auch in Rechtsstaaten westlichen Typs verbreitet. Im Kontrast zur bisherigen Forschung, die sich infolge einer vorherrschenden Justiz-Optik in Widersprüche bei Beurteilung von Vor- und Nachteilen dieser neuen Verfahren verstrickt, zeigt diese hermeneutische Studie deren hohe Rationalität bei der Konfliktbearbeitung, die mit der Logik gerichtlicher Verfahren nicht vergleichbar ist. Zum Tragen kommt eine ausschließlich am materialen Gehalt des Konfliktgegenstandes orientierte sachhaltige Konfliktlösung durch beruflich mit der Materie vertraute Experten, die ›irrationale‹ Implemente des Konflikts tilgt. Dies kommt angesichts der Konfliktgegenstände einem Rationalitätsgewinn gleich, der im Fall der Schlichtungsverfahren der Ärzteschaft auch den fortschrittsethischen Aspekt enthält, zur Re-Professionalisierung der Ärzteschaft beizutragen. Wissenschaftler und Praktiker, die sich mit formalen und informalen Verfahren und den dabei zum Zuge kommenden Handlungsvollzügen von ›Schlichtern‹ befassen, können diese Studie mit Gewinn lesen.

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