Aktualisieren

0 Treffer

Schocks und Schockverarbeitung in der Europäischen Währungsunion

Nomos,  1997, 221 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-5179-1


Unser Fortsetzungsservice: Sie erhalten neue Reihentitel oder Neuauflagen automatisch und ohne Abnahmeverpflichtung. Wenn Sie dies wünschen, können Sie es im Warenkorb kennzeichnen.

Das Werk ist Teil der Reihe HWWA Studien (Band 38)
32,00 € inkl. MwSt.
Vergriffen, kein Nachdruck
Auf den Merkzettel
 Weitere Funktionen für angemeldete Benutzer

In der Diskussion um die Europäische Währungsunion spielen die möglichen Folgen von länderspezifischen, asymmetrischen Schocks eine große Rolle. Die in diesem Band enthaltenen empirischen Untersuchungsergebnisse sprechen für sich genommen dafür, zunächst mit einer »Kleinen Währungsunion zu starten«.
Die Autoren zeigen zunächst, daß Schocks für die wirtschaftliche Entwicklung in der EU eine nicht unbeträchtliche Rolle spielen. Die Ergebnisse legen aber auch den Schluß nahe, daß in den neunziger Jahren die relative Bedeutung asymmetrischer Schocks abgenommen hat. Weiterhin zeigen sie, daß innerhalb Europas ein Gefälle besteht zwischen einem relativ homogenen »Kern« von Ländern, die überwiegend symmetrischen Schocks ausgesetzt sind, und einer »Peripherie«, deren Schocks mit denjenigen des »Kerns« weniger eng korreliert sind. Im »Kern«, der Deutschland, die Benelux-Staaten, Frankreich, Österreich und mit Abstrichen auch Dänemark umfaßt, haben asymmetrische Schocks demnach eine erheblich geringere Bedeutung.
Der Band beruht auf den Referaten einer Konferenz, die das HWWA-Institut für Wirtschaftsforschung-Hamburg im Jahr 1997 veranstaltet hat.

Kontakt-Button