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Haussener

Selbstbestimmung am Lebensende: Realität oder Illusion?

Eine kritische Analyse von Rechtslage und medizinischer Praxis
Luzerner Beiträge zur Rechtswissenschaft, Bd. 114
Nomos,  2017, 380 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-3953-0

99,00 € inkl. MwSt.
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Entscheidungen am Lebensende stellen Betroffene und Beteiligte vor besondere Herausforderungen und werfen an der Schnittstelle von Recht, Medizin und Ethik viele Fragen auf:
Wann ist ein Patient urteils(un)fähig? Kann bzw. muss eine urteilsfähige Person immer selbstbestimmt über das Lebensende entscheiden? Welche Funktion nimmt dabei der Arzt ein? Sind Patientenverfügungen zur Wahrung der Selbstbestimmung am Lebensende ein taugliches Instrument? Darf sich das medizinische Personal unter bestimmten Umständen über einen Patientenwunsch hinwegsetzen? Wer bestimmt wie über Leben und Tod eines urteilsunfähigen Menschen, wenn die eigene Vorsorge fehlt? Welche Formen der Patientenautonomie lassen sich im Spitalalltag überhaupt realisieren?
Die vorliegende Dissertation widmet sich diesen vielgestaltigen Aspekten im Spannungsfeld von Selbst- und Fremdbestimmung, Patientenwillen und -wohl aus einer interdisziplinären Sichtweise. Im Fokus der Betrachtung stehen zudem die ebenso aktuellen wie brisanten Themen Demenz, Sterbehilfe und Palliative Care.
Nach einer kritischen Gegenüberstellung von Rechtslage und Realität im Kontext von Entscheidungsprozessen in der letzten Lebensphase werden Anregungen für die Weiterentwicklung von (privat)rechtlicher Regelung und medizinischer Praxis präsentiert. Die Lösungsansätze richten sich an den Gesetzgeber und die Gerichte bzw. Erwachsenenschutzbehörden, an die Ärzteschaft und Spitäler sowie an weitere involvierte Personen und Institutionen.

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