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Iliopoulos-Strangas

Soziale Grundrechte in Europa nach Lissabon

Eine rechtsvergleichende Untersuchung der nationalen Rechtsordnungen und des Europäischen Rechts
Nomos,  2010, 1211 Seiten, E-Book

ISBN 978-3-8452-2235-6

178,00 € inkl. MwSt.
Auch als Hardcover erhältlich
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Mit dem vorliegenden Sammelband werden Wissenschaft und Praxis um ein Werk bereichert, das ein Standardwerk zu werden verspricht. Profunde, einheitlich gestaltete Landesberichte namhafter Autoren aus den 15 „alten“ EU-Mitgliedstaaten bieten reiches rechtsvergleichendes Material zu der ebenso grundlegenden wie aktuellen Thematik der sozialen Grundrechte. In dem umfassenden und tiefgreifenden Gesamtbericht der Herausgeberin wird dann neben der Rechtsvergleichung auch die europäische Dimension einschließlich der EU-Grundrechtecharta, des Vertrags von Lissabon und der Europäischen Menschenrechtskonvention berücksichtigt. Dieser Generalbericht hat konzeptionellen Charakter; er zeigt zugleich Perspektiven für die weitere Entwicklung der sozialen Grundrechte in Europa auf.
Die Herausgeberin und Autorin des Gesamtberichts, Professorin an der Universität Athen, ist dem Verfassungsrecht vieler europäischer Staaten engstens verbunden und eine subtile Kennerin des Rechts der Europäischen Union und der EMRK. Sie hatte vor 10 Jahren schon ein Vorläuferwerk in französischer Sprache unter dem Titel „La protection des droits sociaux fondamentaux dans les Etats membres de l’Union européenne“ mit denselben Verlagen und mit Autoren, die auch jetzt wieder beteiligt sind, präsentiert, das im französischen Sprachraum auf große Resonanz gestoßen ist. Eine Fortsetzung des Werks, das der Rechtslage in den inzwischen in die EU aufgenommenen 12 weiteren Mitgliedstaaten gewidmet sein wird, ist bereits angekündigt.

»Das Buch wurde auf einer öffentlichen Buchpräsentation in Athen von Klaus Stern, Vassilios Skouris, Jürgen Schwarze und Didier Maus vorgestellt und gewürdigt... Die Wirtschaftskrise, die keinen Raum für soziale Grundrechte zu lassen scheint, hatte Griechenland mit einer Wucht erfasst, die das europäische Projekt vor seine größte Zerreißprobe gestellt hat. Aber ist es vielleicht auch eine Lehre aus diesem Desaster, dass eine gemeinsame Währung auf der einen und primär nationalstaatliche Steuer-, Finanz- und Sozialpolitik auf der anderen Seite auf Dauer nicht zusammenpassen? Unter diesem Blickwinkel ist das Buch auch eine gewichtige Bereicherung der Diskussion über die weitere Europäisierung der sozialstaalichen Sicherungssysteme.«
Thorsten Kingreen, Der Staat 2/12

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