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Staatsanwaltschaft und Provinzialjustizverwaltung im Dritten Reich

Aus den Akten der Staatsanwaltschaft bei dem Oberlandesgericht Celle als höherer Reichsjustizbehörde
Nomos,  1990, 248 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-2055-1


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Das Werk ist Teil der Reihe Fundamenta Juridica (Band 11)
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Die Praxis der Strafjustiz im Dritten Reich ist ohne die umfassenden Lenkungsmaßnahmen der Justizführung nicht verständlich. Wie dieses System funktioniert hat, wird durch Auswertung der hier zum ersten Mal für die Forschung zugänglichen Generalakten der Staatsanwaltschaft bei einem Oberlandesgericht als höherer Reichsjustizbehörde gezeigt. Die Analyse macht das weitreichende Instrumentarium der Lenkung mit einem ständigen Informationsfluß zwischen Zentrale und Provinzialbehörden deutlich. Sie belegt Anpassung und Selbstanpassung der Justiz im Konkurrenzkampf mit Partei und Polizei. Die Akten zeigen schließlich den Einfluß der zumeist unterschätzten Staatsanwaltschaft, deren Nähe zur politischen Führung im Dritten Reich zu einer umfassenden Kontrolle der Rechtspflege ausgebaut wird, und die politische Verantwortung der in ihren Biographien vorgestellten Generalstaatsanwälten als Behördenleiter.

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