Aktualisieren

0 Treffer

Kellermann

Trends and Constellations

Klassische Bestimmungsfaktoren des Wahlverhaltens bei den Bundestagswahlen 1990-2005
Nomos,  2008, 371 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-3264-0


Unser Fortsetzungsservice: Sie erhalten neue Reihentitel oder Neuauflagen automatisch und ohne Abnahmeverpflichtung. Wenn Sie dies wünschen, können Sie es im Warenkorb kennzeichnen.

Das Werk ist Teil der Reihe Studien zur Wahl- und Einstellungsforschung (Band 9)
54,00 € inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
In den Warenkorb
Auf den Merkzettel
 Weitere Funktionen für angemeldete Benutzer

Aus Sicht der sozialpsychologischen Wahlforschung sind neben der Parteiidentifikation politische Sachfragenorientierungen und Kandidatenwahrnehmungen zentral für die individuelle Wahlentscheidung. Im Zuge der gesellschaftspolitischen Wandlungsprozesse stellt sich jedoch zunehmend die Frage, ob generelle Entwicklungstrends der Bedeutung dieser Faktoren für die Wahlentscheidung – wie etwa die Personalisierung des Wahlverhaltens – festzustellen sind. Gleichzeitig können konstellationsabhängige Einwände in Bezug auf kontinuierliche Trends angebracht werden. Ist jede Wahl anders? War etwa die Bundestagswahl 1990 nur eine „Themenwahl“, die als Referendum über die deutsche Einheit anzusehen ist, während die Bundestagswahl 2002 als massenmedial inszenierte „Wahl der Kandidaten“ zu charakterisieren ist? Empirisch untersucht wird dieses Zusammenspiel der „Trends and Constellations“ für die Bundestagswahlen von 1990 bis 2005 in der Gegenüberstellung von Ost- und Westdeutschland. Dabei ist festzustellen, dass auch 15 Jahre nach der Wiedervereinigung noch markante Unterschiede hinsichtlich der politischen Einstellungen und Verhaltensweisen von Ost- und Westdeutschen bestehen.

»Mit der klaren Darstellung des sozialpsychologischen Modells sowie mit der für die sehr traditionelle Argumentation ausgezeichneten Datenlage und -auswertung ist der Band als erster gründlicher Einblick für Studierende, als gut strukturiertes empirisches Nachschlagewerk, aber auch für Experten in diesem Fachbereich interessant.«
Bernd Schlipphak, www.zpol.de August 2008
Kontakt-Button