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Verweigerung von Streikarbeit

Nomos,  1993, 173 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-2810-6


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Das Werk ist Teil der Reihe Studien zum Handels-, Arbeits- und Wirtschaftsrecht (Band 23)
28,00 € inkl. MwSt.
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Durch neue Produktionstechniken, zunehmende Lieferverflechtungen und Unternehmensverbindungen haben sich in den vergangenen Jahren die arbeitskampfrechtlichen Rahmenbedingungen in der Bundesrepublik Deutschland nicht unerheblich verändert.
Einer der sich daraus ergebenden kampftaktischen Vorteile für die Arbeitgeberseite ist die Möglichkeit, die Produktion in Betriebe bzw. Unternehmen außerhalb des Bundesgebiets zu verlagern. Daß die mit einem Streik beabsichtigte Wirkung, die Ausübung wirtschaftlichen Drucks durch Produktionseinschränkung oder -stillegung, hierdurch unter Umständen erheblich abgeschwächt werden kann, bedarf keiner näheren Begründung. Dementsprechend stellt sich die Frage, ob die in den die Produktion übernehmenden Unternehmen eingesetzten Arbeitnehmer die Ausführung der für die Streikenden nachteiligen Verrichtungen verweigern dürfen.
Diese Problematik ist in der Rechtswissenschaft unter dem Stichwort »Verweigerung von Streikarbeit« seit langem bekannt. Der vorliegende Band untersucht die Frage, ob und in welchem Umfang Arbeitnehmer die Ausführung von Streikarbeiten, insbesondere im Falle von Produktionsverlagerungen, verweigern dürfen.

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