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Völkerrechtlicher Minderheitenschutz in einem multikulturellen Staat?

Das Beispiel der weißen Bevölkerung Südafrikas
Nomos,  2000, 162 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-7890-6528-6


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Der völkerrechtliche Minderheitenschutz dient dem Ausgleich zwischen unterschiedlichen Gruppen innerhalb einer Gemeinschaft, um damit ihr friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben unter Berücksichtigung ihrer kulturellen Vielfalt zu gewährleisten.
Vor diesem Hintergrund geht das Werk der Frage nach, inwiefern in einer sich bewußt als multikulturell verstehenden Gesellschafts- und Rechtsordnung noch Raum ist für den völkerrechtlichen Schutz von Minderheiten. Hierzu untersucht die Verfasserin zunächst, welche Gruppen in Südafrika bestehen, ohne dabei die rassistischen Einteilungen der Vergangenheit beizubehalten. Es zeigt sich, daß die südafrikanische Verfassung allen Bevölkerungsgruppen – insbesondere auch der afrikaansen Bevölkerung – durch ein umfassendes System aus direkten und indirekten Schutzmechanismen einen Schutz gewährt, der die Vielfalt und Gleichheit innerhalb der ganzen Bevölkerung gewährleisten soll. Diese Regelungen übertreffen die völkerrechtlichen Standards bei weitem und können daher als beispielhaft für Staaten mit vergleichbarer Gesellschaftsstruktur gelten.

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