Aktualisieren

0 Treffer

Herr | Hübner

Währung und Unsicherheit in der globalen Ökonomie

Eine geldwirtschaftliche Theorie der Globalisierung
Nomos,  2005, 336 Seiten, kartoniert

ISBN 978-3-89404-993-5


Unser Fortsetzungsservice: Sie erhalten neue Reihentitel oder Neuauflagen automatisch und ohne Abnahmeverpflichtung. Wenn Sie dies wünschen, können Sie es im Warenkorb kennzeichnen.

Das Werk ist Teil der Reihe Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) (Band 62)
21,90 € inkl. MwSt.
Vergriffen, kein Nachdruck
Auf den Merkzettel
 Weitere Funktionen für angemeldete Benutzer

Die facettenreiche Globalisierungs-Debatte stellt vielfach Handels- und Finanzströme, die Migration von Menschen, die Internationalisierung von kulturellen Mustern bzw. medialen Inhalten – oder eine Mischung solcher Faktoren – als Hauptcharakteristikum ins Zentrum. Sofern Globalisierungstheorien strikt ökonomisch ausgerichtet sind, stoßen sie oft rasch an die Grenzen der Erklärungskraft herkömmlicher Paradigmen; und nur selten wird dabei die Rolle von Währungen speziell gewürdigt. Herr und Hübner betreten hier Neuland, indem sie eine geldwirtschaftliche Theorie der Globalisierung entfalten, die das Zusammenspiel von Unsicherheit, Währungsmärkten und globaler Stabilität in den Mittelpunkt rückt. Ausgehend von einer Analyse und Kritik heute verbreiteter theoretisch-ökonomischer Ansätze untersuchen sie, wie sich die steile Zunahme der Zahl von Finanz- und Währungskrisen seit den 1970er Jahren erklären läßt und welchen Beitrag der Umbau globaler Finanz- und Währungsmärkte zu einer stichhaltigen Globalisierungstheorie leistet. Fallanalysen zu der Währungskrise der südostasiatischen Tigerökonomien, zum Zusammenbruch des Europäischen Währungssystems sowie zum Revival der Hegemonialökonomie der USA veranschaulichen und vertiefen diesen innovativen Ansatz.

»Der klare und prägnante Stil der Autoren sowie ihr Verzicht auf formal-mathematische Modelle ermöglichen einen leichten Einstieg in die ökonomischen und politischen Konsequenzen der Globalisierung.« (Zs. f. Politikwissenschaft 1/2006)
Kontakt-Button