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Jähnicke

Washington und Berlin zwischen den Kriegen

Die Mixed Claims Commission in den transatlantischen Beziehungen
Nomos,  2003, 370 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-0056-4


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Das Werk ist Teil der Reihe Völkerrecht und Außenpolitik (Band 62)
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Die deutsch-amerikanische Mixed Claims Commission zählt zu den bedeutendsten zwischenstaatlichen Schiedsgerichten der Völkerrechtsgeschichte. Über 20 000 Einzelklagen amerikanischer Staatsbürger gegenüber Deutschland aus dem Ersten Weltkrieg wurden vor den Schranken dieses zwischen 1922 bis 1939 in Washington, Boston, Den Haag und Hamburg tagenden internationalen Gerichts verhandelt. Zu den spektakulärsten Klagen vor der Kommission gehörten der Fall des 1915 von einem U-Boot der kaiserlichen deutschen Marine torpedierten Luxusliners Lusitania sowie die in die Rechtsgeschichte eingegangenen Sabotagefälle Black Tom und Kingsland aus den Jahren 1916 und 1917. Das aus zwei amerikanischen und einem deutschen Juristen gebildete Schiedsgericht hatte eine hochpolitische Aufgabe zu erfüllen. Mit seiner Tätigkeit sollte es nach dem Ersten Weltkrieg konfliktbereinigend und friedensstiftend auf die deutsch-amerikanischen Beziehungen wirken. Die zwischen Völkerrecht und Geschichte angesiedelte Studie folgt den Spuren der Mixed Claims Commission, die in der Zwischenkriegszeit die einzige permanente Verbindung auf höchster Ebene zwischen Washington und Berlin war.

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