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Tomuschat

Weltordnungsmodelle für das 21. Jahrhundert

Völkerrechtliche Perspektiven
Nomos,  2009, 212 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8329-5038-5

49,00 € inkl. MwSt.
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Globalisierung ist in erster Linie eine Erscheinung der Tatsachenwelt. Die große Herausforderung der Gegenwart lautet, das umfassende Netzwerk tatsächlicher Verknüpfungen in eine gerechte Weltordnung umzuwandeln, die durch ihre Stabilität Frieden und Sicherheit zu verbürgen vermag. Völkerrechtliche Mechanismen allein können wegen ihrer Verwurzelung im einzelstaatlichen Souveränitätsprinzip diese Aufgabe nicht leisten. Auch die Verfahren der Vereinten Nationen sichern lediglich einen äußeren Ordnungsrahmen. Echte Legitimität für ein Weltordnungssystem lässt sich nur erzeugen, wenn die aus dem Verfassungsprozess der Nationalstaaten bekannten Konzepte auch auf die internationale Ebene übertragen werden. Zu diesen Leitgedanken gehören in erster Linie Demokratie, Selbstbestimmung, Freiheit und Solidarität.
Der Herausgeber hat sich seit langem mit dem Begriff der internationalen Gemeinschaft befasst, die normativ bereits feste Wurzeln geschlagen hat, deren praktische Durchsetzung indes weit hinter den Idealvorstellungen zurückbleibt. Der Sammelband versucht, durch die Überwindung der klassischen Trennung zwischen staatlichem Recht und Völkerrecht hier neue Denkanstöße zu geben.

»mehr als nur "Völkerrechtliche Perspektiven" bieten... Man kann sich nur weitere wissenschaftliche Publikationen dieser Autoren wünschen.«
Valériane König, ZaöRV 4/11

»gewinnbringend ist die Lektüre des Bandes... liegt ein Band vor, der vor allem eine Eigenschaft geradezu aus dem Buchumschlag quellen lässt, die nicht nur vielen Publikationen, sondern vor allem der Masse der universitären Alltagstexte schon auf den ersten Blick fehlt: Kreativität... Ein Buch zum Nach- und Weiterdenken.«
Prof. Dr. Matthias Ruffert, DÖV 4/11
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