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Wettbewerb zwischen Regierungen und berufliche Bildung in der Europäischen Union

Nomos,  1996, 198 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-7890-4409-0


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Das Werk ist Teil der Reihe Integration Europas und Ordnung der Weltwirtschaft (Band 13)
35,00 € inkl. MwSt.
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In der europapolitischen Diskussion wird in jüngerer Zeit immer wieder die Frage gestellt, welche Rolle ein Wettbewerb von Regierungen für die Europäische Integration spielen könnte. Durch die Analyse des konkreten Falles der beruflichen Bildung leistet die Arbeit einen empirisch fundierten Beitrag zu dieser Debatte. Die Berufsbildung bietet sich nicht nur aus einer Reihe von technischen Gründen an, sondern ist auch wegen ihrer großen Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaften ein idealer Untersuchungsgegenstand.
Der Autor zeigt auf, wie im Bereich der nationalen Berufsbildungssysteme der Wettbewerb von Regierungen einerseits zu einer Angleichung der beruflichen Qualifikationsniveaus und andererseits zu einer Polarisierung der nationalen Bildungssysteme geführt hat. Er verweist auf die Gefahren der Ansätze, die Berufsbildung für industriepolitische Ziele zu instrumentalisieren, und schließt mit einem Plädoyer gegen eine Harmonisierung der beruflichen Bildung in Europa und für den Wettbewerb als Integrationsmethode. Die Arbeit ist über ihre europapolitische Dimension hinaus auch für allgemein an berufsbildungspolitischen Fragestellungen Interessierte bestimmt.
Der Autor arbeitet in der Zentralen Unternehmensentwicklung der Bertelsmann AG.

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